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Rede von Simone Dinah Hartmann, Bündnis FREE GAZA FROM HAMAS

bei der Kundgebung „Solidarität mit Israel – Befreit Gaza von der Hamas“
am 21. November 2012 in Wien 

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freundinnen und Freunde,

Tzewa Adom, Code Red, der Alarm, den sie soeben gehört haben, ist in Israel derzeit leider rund um die Uhr hören. InStädten wie Sderot, die im ORF skandalöserweise als „isralelische Siedlungen“ bezeichnet werden und sich nahe an der Grenze zu Gaza befinden, haben Sie danach 15 Sekunden Zeit, um sich und Ihre Angehörigen vor den Raketenangriffen der antisemitischen Hamas und des islamischen Jihads in Sicherheit zu bringen. Die islamistischen Terrorbanden greifen aber nicht erst seit einer Woche den jüdischen Staat an, wie uns das manche österreichische Medien weiß machen wollen. Seit dem israelischen Abzug aus Gaza im Jahr 2005 sind mehr als 8000 Raketen auf Israel niedergegangen. Sie können sich das ausrechnen: Das heißt sieben Jahre lang täglich Raketen auf den jüdischen Staat. Sieben Jahre, in denen die Öffentlichkeit über den Alltag der Menschen in Südisrael geschwiegen hat, außer natürlich dann, wenn die israelischen Streitkräfte eingeschritten sind, um den Raketenterror zu stoppen, so wie jetzt.

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freundinnen und Freunde,

wir sind heute auch hier, um ein deutliches Zeichen gegen die einseitige Berichterstattung der Medien, insbesondere bei den öffentlich-rechtlichen Anstalten, zu setzen.

(…)

Knapp die Hälfte der israelischen Bevölkerung befindet sich heute in der Reichweite von Raketen, die weitgehend aus iranischer Herstellung stammen. Und, Sie haben es sicher alle schon gehört, nun fliegen auch in Tel Aviv wieder Busse in die Luft, was in den letzten Jahren durch die Maßnahmen der israelischen Terrorabwehr weitgehend verhindert werden konnte.

Es sind aber nicht nur die Menschen in Israel, die unter dem Terror der Hamas leiden, welche die palästinensische Bevölkerung als Schutzschilde missbraucht. Durch den Beschuss israelischer Zivilisten einerseits und das Verstecken hinter den palästinensischen andererseits begeht die Hamas gleich in zweifacher Hinsicht Kriegsverbrechen. Wir kennen das bereits von der Hisbollah, dem iranischen Verbündeten an der Nordgrenze Israels, jene offen antisemitische Hisbollah, die in der EU und in Österreich absurderweise bis heute nicht als terroristische Organisation eingestuft wird.

Ja, es gibt eine menschliche Katastrophe in Gaza. Diese wurde aber nicht, wie uns hierzulande viele weismachen wollen, von Israel, sondern von der Hamas ausgelöst. Wo bleiben die internationalen Stimmen, wenn Christen im Gazastreifen ermordet werden, wenn Frauen unter den Schleier gezwungen und Homosexuelle verfolgt werden? Warum hören wir in den Medien fast nichts von jenen Palästinensern und Palästinenserinnen, die zum Beispiel durch fehlgeleitete Raketen der Hamas zu Tode kommen? Oder von jenen, die auf Grund ihrer mutmaßlichen Kollaboration mit Israel von der Hamas ermordet und deren Leichen anschließend durch die Straßen von Gaza geschleift werden? Ist palästinensisches Leiden etwa nur dann wert erwähnt zu werden, wenn man dafür glaubt, die Israelis verantwortlich machen zu können?

Meine Damen und Herren, liebe Freundinnen und Freunde,

die Äquidistanzhiesiger führender Regierungspolitiker gegenüber den so genannen „Konfliktparteien“ ist unerträglich und skandalös. Denn auch diesen Politikern dürfte bekannt sein, dass die Hamas die Vernichtung Israels proklamiert und offen zum Mord an Juden aufruft, wie in ihrer Charta nachzulesen ist. Ihnen sollte ebenso bekannt sein, dass auch die Europäische Union die Hamas als Terrororganisation einstuft.

Es ist nicht akzeptabel, dass Bundespräsident Heinz Fischer mehr oder weniger von der israelischen Regierung verlangt, tatenlos zuzusehen, während israelische Städte bombardiert werden? Es ist nicht akzeptabel, dass Außenminister Michael Spindelegger, im Gegensatz zu vielen seiner europäischen Kollegen und Kolleginnen, darunter auch Cathrin Ashton, mit keinem Wort erwähnt, dass die Hamas,  schuld an der gegenwärtigen Auseinandersetzung hat. Es ist auch nicht akzeptabel, dass die Augen der Weltöffentlichkeit auf Israel, ein Land in etwa so groß wie Niederösterreich, gerichtet sind – während das iranische Regime offenbar nur mehr wenige Schritte davon entfernt ist, waffenfähiges Uran anzureichern und damit kurz vor der Bombe steht; und während in Syrien jeden Tag mehr als hundert Menschen einer Koalition aus Assad-Anhängern, iranischen Revolutionsgarden und der libanesischen Hisbollah zum Opfer fallen.

Liebe Freundinnen und Freunde, meine Damen und Herren,

wir sind heute hier, nicht nur um unsere Solidarität mit Israel zu zeigen, sondern auch mit all jenen Palästinensern und Palästinenserinnen, die sich ein friedliches Zusammenleben mit den Israelis wünschen und sich dem Tugendterror der Islamisten nicht unterordnen wollen.

Mehr als 60 Jahre nach der Shoah sollte eines selbstverständlich sein: Einen Frieden, den wir alle uns so sehnsüchtig wünschen, kann es nur dann geben, wenn die Existenz Israels als jüdischer Staat und sein Recht auf Selbstverteidigung von allen Seiten anerkannt werden – und, liebe Freundinnen und Freunde, wenn der islamische Djihadismus – auch zum Wohl der Palästinenser – konsequent bekämpft wird: Deshalb: Free Gaza from Hamas! Solidarität mit Israel!

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